Ein Ort zum Wohlfühlen, Spielen und Entdecken.


Partizipation durch kindgerechte Einrichtung
Die Räume sind hell, freundlich und kindgerecht eingerichtet. Es gibt Platz zum Bauen, Malen, Puzzeln, Rollenspiel, Kuscheln, Forschen, gemeinsamen Essen und vieles mehr.
Es ist so gestaltet, dass die Kinder möglichst viel selbst ausprobieren und eigenständig tun können. Dinge, die sie im Alltag benötigen, sollen für sie erreichbar und verständlich sein – natürlich immer entsprechend ihrem Alter und ihren Fähigkeiten.
So können Kinder beispielsweise beim An- und Ausziehen eigene Erfahrungen sammeln, beim Tischdecken und Abräumen helfen oder sich nach dem Essen selbstständig Hände und Gesicht waschen. Auch beim Wickeln gibt es Möglichkeiten, die Selbstständigkeit und Motorik zu unterstützen.
Der Tisch und die Stühle sind extra klein gehalten, damit die Kinder sie selbstständig nutzen können. Zum Frühstück kann sich jedes Kind seinen eigenen Teller aus dem unteren Küchenschrank aussuchen und zum Tisch bringen. Und auch in die kleinen Bettchen können sie vor und nach dem Schlafen selbstständig rein und raus krabbeln.
Dabei gilt für mich: Selbstständigkeit bedeutet nicht, etwas alleine schaffen zu müssen. Die Kinder dürfen jederzeit Unterstützung einfordern, wenn sie sie brauchen.
Meine Räume sollen deshalb nicht nur schön aussehen, sondern vor allem eines sein: ein Ort, an dem Kinder sich sicher fühlen und selbst aktiv werden können.










Draußen ist mehr als ein Ort – draußen ist ein Lernraum.
Die Natur bietet unendlich viele Möglichkeiten zum Entdecken, Forschen, Lernen, Spielen, Matschen, Gärtnern, Beobachten und Jahreszeiten Erleben
Bei den Grashüpfern verbringen wir deshalb besonders viel Zeit draußen. Dabei darf auch das Wetter Teil unseres Erlebens sein. Mit der richtigen Kleidung können Regentage genauso spannend sein wie Sonnenschein.
Eine Pfütze wird zum Experimentierfeld. Ein Stock kann zum Werkzeug, eine Kastanie zum Zählmaterial und ein Stein zum Schatz werden. Wir beobachten Tiere, hören Vögel, fühlen Gras und Sand, riechen Blumen und Kräuter und entdecken, wie sich die Natur im Laufe der Jahreszeiten verändert.
Ganz nebenbei werden dabei Bewegung, Wahrnehmung, Sprache, mathematisches Denken und soziales Miteinander angeregt. Genau diese Verbindung von Naturerleben und ganzheitlichem Lernen ist ein zentraler Bestandteil meines pädagogischen Schwerpunktes.
Hier muss nicht alles vorbereitet sein. Die Natur selbst hält jeden Tag neue Abenteuer bereit.








Mein Garten ist Lebensraum, Spielplatz und kleiner Entdeckerort zugleich.
Hier dürfen Kinder matschen, buddeln, beobachten, klettern, rennen, ausprobieren und einfach spielen. Sie können Naturmaterialien sammeln, Dinge sortieren, bauen oder ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Ein besonderes Erlebnis ist für mich, wenn Kinder selbst erleben können, wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen. Wir pflanzen Obst, Gemüse und Kräuter an, kümmern uns gemeinsam darum, beobachten das Wachstum und dürfen schließlich selbst ernten und probieren.
Auch Tiere und kleine Naturbeobachtungen gehören dazu. Im Frühling können wir beispielsweise die Entwicklung von Marienkäfern oder Schmetterlingen beobachten und sie später wieder in die Freiheit entlassen. Mit etwas Glück hüpft auch mal ein Hase oder Eichhörnchen durch den Garten oder wir beobachten eine Igel, Mäuse oder Gartenschläfer.
Unser Garten soll ein Ort sein, an dem Kinder Kind sein, wachsen, entdecken und ganz in ihrem Spiel versinken dürfen.
